Agility Übungen für Anfänger
Agility-Kurs Folge 1: Klicker Training (1. Teil)
In diesem Video geht es um die Grundlagen des Agility-Trainings für Junghunde. Es wird erklärt, wie man mit dem Klickertraining beginnt und wie man die ersten Übungen wie Handtarget und Wegübung einführt.
Agility-Kurs Folge 2: Klicker Training (2. Teil)
Hier geht es um die Fortsetzung des Agility-Trainings für Anfänger. Es werden komplexere Übungen vorgestellt, wie das Überwinden von Hindernissen mit allen vier Pfoten.
Online-Agility Kurs Folge 3: Cavaletti-Übung
In diesem Video zeigt Trainer Daniel Schröder, wie wichtig schonendes Entspannungstraining für Agility-Hunde, insbesondere Junghunde, ist. Einmal pro Woche geht er mit seiner Hündin Gin schwimmen, um ihre Wirbelsäule zu entspannen, die Muskeln zu trainieren und die Gelenke zu schonen.
Zusätzlich werden Cavaletti-Übungen vorgestellt, die die Koordination und das Bewusstsein für die Hinterläufe fördern. In dieser zweiten Trainingseinheit werden die Übungen anspruchsvoller, indem verschiedene Tempi und Balance-Übungen integriert werden. Alltagshindernisse können leicht genutzt werden, um die Pfoten-Koordination zu schulen.
Online-Agility Kurs Folge 4: Steg und Wippe lernen
Lerne hier, wie man Junghunde ab einem Alter von zehn Monaten an Agility-Geräte wie Steg und Wippe heranführt. Der Einstieg erfolgt mit dem Steg, da er sich nicht bewegt und keinen Lärm verursacht, was Hunden Sicherheit gibt. Die Übungen beginnen mit der „2 on 2 off“-Position, bei der der Hund mit den Hinterbeinen auf der Kontaktzone steht und auf das Auslösekommando wartet.
Sobald der Hund diese Position sicher beherrscht, wird der Anlauf schrittweise verlängert. Hilfsmittel wie Targets und „Pillars“ helfen dabei, die Bewegungen zu festigen.
Online-Agility Kurs Folge 5: Tunnel
In Folge 5 geht es um die schrittweise Annäherung an das Tunneltraining für Agility-Hunde. Da viele Hunde anfangs Angst vor dem dunklen Tunnel haben, gestaltet Trainer Daniel Schröder die Übung spielerisch und motivierend. Zunächst wird der Tunnel komplett zusammengeschoben, sodass der Hund leicht hindurchlaufen kann. Ein Spielzeug wird durch den Tunnel geworfen, um den Hund zu motivieren.
Wenn der Hund das Prinzip verstanden hat, wird der Abstand vergrößert und der Tunnel schrittweise verlängert und in eine U-Form gebogen. Der Hund lernt so, selbstständig durch den Tunnel zu laufen und anschließend zum Hundeführer zu kommen. Später wird die Schwierigkeit erhöht, indem der Hund lernt, verschiedene Tunnelöffnungen zu unterscheiden, entweder in Laufrichtung oder in Cross-Richtung.
Online-Agility Kurs Folge 6: Ausleger lernen
In dieser Folge geht es um die ersten Schritte beim Hürdentraining im Agility. Trainer Daniel Schröder zeigt, wie man Hunde behutsam an das Springen über Hürden heranführt. Der Einstieg erfolgt spielerisch durch enge Wendungen um einzelne Ausleger mithilfe von Futter. Sobald der Hund diese Übung sicher beherrscht, werden die Abstände vergrößert und Richtungswechsel durch Acht-Form-Läufe trainiert.
Die Übungen steigern sich schrittweise, indem mehrere Ausleger genutzt werden, um später das Springen über Hürden vorzubereiten. Der Hund lernt Kommandos wie „Vor“ für das Voranlaufen über eine Hürde, „Außen“ für das Umlaufen einer Hürde von außen und „Vorweg“ für das Kombinieren von Richtungswechseln. Fortgeschrittene Übungen wie „Handweg“ fördern die Präzision und Koordination des Hundes.
Online-Agility Kurs Folge 7: Dem Hund Slalom beibringen
Sieht gut aus - ist aber schwierig? In dieser Folge geht es um die schrittweise Einführung in das Slalomtraining für Agility-Hunde. Trainer Daniel Schröder erklärt, wie Hunde behutsam an den Slalom herangeführt werden, beginnend mit weit auseinandergezogenen Stangen, die eine Gasse bilden. Netze oder Zäune helfen anfangs dabei, den Hund in der Spur zu halten und ein seitliches Ausbrechen zu verhindern.
Der Einstieg erfolgt in kleinen Schritten, bei denen der Hund für das Durchlaufen der Gasse bestätigt wird. Sobald das Konzept verstanden ist, übt man gezielt die Eingänge in den Slalom aus verschiedenen Winkeln und von beiden Seiten. Der Schwierigkeitsgrad wird schrittweise erhöht, indem der Winkel zum Eingang vergrößert und der Abstand zwischen den Stangen verringert wird.
Das Ziel ist, dass der Hund lernt, sich mit den Schultern durch den Slalom zu fädeln. Während des Trainings wird die Bestätigung erst nach dem kompletten Durchlaufen des Slaloms gegeben. Geduld und kurze Übungseinheiten sorgen dafür, dass der Hund motiviert bleibt und die richtige Technik verinnerlicht.
Online-Agility Kurs Folge 8: A-Wand
Hier erklärt Trainer Daniel Schröder, wie Hunde schrittweise an die A-Wand und andere Kontaktzonengeräte im Agility herangeführt werden. Das Training beginnt mit einer flach liegenden A-Wand, um dem Hund die Angst vor der Höhe zu nehmen. Der Hund lernt, die Kontaktzonen zu berühren, während er durch einen Bogen läuft, um korrektes Verhalten zu fördern. Schritt für Schritt wird die A-Wand auf ihre volle Höhe gebracht.
Hilfsmittel wie Targets und Rohre helfen dabei, die richtige Schrittfolge zu trainieren und sicherzustellen, dass der Hund die Kontaktzonen am Auf- und Abgang berührt.
Online-Agility Kurs Folge 9: Ganze Hürde
In dieser Folge erklärt Trainer Daniel Schröder, wie Hunde schrittweise an das Springen über Hürden und den Slalom herangeführt werden. Ab einem Alter von zwölf Monaten können die Stangen Woche für Woche um 5 cm erhöht werden. Der Hund wird durch verschiedene Aktionen wie „Vor“, enge Wendungen, „Außen“, „Vorweg“ und „Handweg“ geführt, um unterschiedliche Sprungtechniken zu trainieren.
Beim Slalomtraining werden die Stangen anfangs mit Zäunen gesichert, um ein seitliches Ausbrechen zu verhindern. Sobald der Hund den Slalom sicher durchläuft, werden die Zäune schrittweise von der Mitte nach außen abgebaut. Der Hund sollte lernen, den Slalom aus verschiedenen Winkeln und ohne Hilfsmittel zu absolvieren.
Kurze Übungseinheiten, regelmäßige Pausen und ausreichend Wasser sind wichtig, um den Hund nicht zu überfordern und die Motivation zu erhalten. Geduld und konsequentes Training führen zu erfolgreichen Agility-Parcoursläufen.
Online-Agility Kurs Folge 10: Parcours Vorbereitung
Bei Agility-Turnieren ist die Parcoursbegehung vor dem Lauf ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung. Die Teilnehmer haben 5 bis 8 Minuten Zeit, um sich den Parcours einzuprägen und eine Strategie festzulegen. Eine gute Planung macht 50% des Erfolges aus.
Die Turniere sind in drei Leistungsklassen eingeteilt: A1, A2 und A3. In der A1 sind die Parcours einfacher und bestehen aus wenigen technischen Wechseln. In der A2 kommen Geräte wie die Wippe und der Reifen hinzu. Die A3 ist die höchste Leistungsklasse und erfordert komplexe Parcours mit vielen Verleitungen und anspruchsvollen Wechseln.
Es gibt außerdem drei Größenklassen für Hunde: Small, Medium und Large. Je nach Größe müssen die Hunde unterschiedliche Höhen springen. Ein Parcours besteht typischerweise aus 16 bis 22 Geräten.
Während des Turniers sind Hilfsmittel wie Spielzeug, Futter oder Klicker nicht erlaubt. Auch dürfen die Hunde kein Halsband tragen. Die Vorbereitung und das Training sind entscheidend für den Erfolg.
Ein wichtiger Tipp für Teilnehmer: Präge dir die Nummern der Geräte schon während des Aufbaus ein, um die Zeit der Parcoursbegehung optimal zu nutzen. Beim ersten Turnier ist vieles neu, doch mit guter Vorbereitung und einer sportlichen Einstellung lässt sich auch ein Fehler gut verkraften.
Online-Agility Kurs Folge 11: Das erste Turnier
Nach vielen Übungsstunden ist es endlich soweit: Daniel Schröder startet mit seiner Hündin Gin beim ersten Agility-Turnier in Mönchengladbach, organisiert vom DVG Krefeld. Die Aufregung ist groß, da Gin bisher nur Kunstrasen gewohnt ist und nun auf ungewohntem Boden laufen muss.
Viele Teilnehmer aus der Region sind vor Ort, um ihre Hunde durch den Parcours zu führen. Daniel hat Gin nicht speziell auf das Turnier vorbereitet, sondern vertraut auf das bisherige Training.